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PFLEGE & WOHLBEFINDEN
Wickeln
Lassen Sie es in den ersten Tagen nach der Geburt langsam angehen. Geburtswunden müssen heilen, die Milchbildung setzt ein, Sie können sich von der Geburt erholen und behutsam in ein neues Familienleben starten. Verschieben Sie Besuche von Freunden und Familie ruhig um ein paar Tage, denn Ruhe und Erholung sind jetzt das A und O.
Gar nicht schief gewickelt Wickeln Sie Ihr Baby vor dem Schlafengehen und nach den Mahlzeiten, ansonsten nach Bedarf. Im Durchschnitt sind das vier- bis sechs Mal am Tag. Ein guter Zeitpunkt ist nach den Mahlzeiten, wenn Ihr Kleines ruhiger ist. Machen Sie es sich auch zur Gewohnheit, vor und nach dem Schlafen zu wickeln und ehe sie aus dem Haus gehen. In den ersten Wochen sollten Sie noch zügig wickeln, damit das Baby nicht auskühlt. Nehmen Sie sich später aber bewusst Zeit zum Windelnwechseln. Dem Windelpopo tut es gut, eine Weile an der Luft zu sein, und die meisten Babys genießen diese „windelfreie“ Zeit. Im Windelbereich ist Wasser das beste Reinigungsmittel; außerdem eignet sich ein Babyöl mit natürlichen Inhaltsstoffen auf Pflanzenölbasis. Pflegecreme, sparsam verwendet, schützt den Po vor Nässe, beruhigt die Haut und beugt dem Wundwerden vor. Trocknen Sie den Windelbereich gut ab, besonders in den Hautfalten, bevor Sie Ihrem Baby eine frische Windel anziehen.
Hilfe von der Hebamme Sie haben auch nach der Geburt Anspruch auf Hebammenbetreuung. Folgendes übernimmt die Krankenkasse:
- tägliche Hausbesuche bis zum zehnten Lebenstag Ihres Babys
- danach acht Wochen Hebammenbetreuung bei individuellen Fragen
- wenn Sie stillen: weitere zwei Termine mit der Hebamme und zwei telefonische Beratungen
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