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SCHWANGERSCHAFT UND GEBURT
Sanfter Start in die Welt
Immer mehr Gebärende entscheiden sich für eine Wassergeburt, weil die sanfte Entbindungsmethode gegenüber der Geburt im Bett oder auf dem Hocker viele Vorteile hat.
Die Wassergeburt ist heute eine anerkannte und häufig durchgeführte Art der Entbindung. Das 38 Grad warme Wasser ist für die Gebärende so entspannend, dass sie meist nur wenige bis gar keine Schmerzmittel benötigt und nur bei jeder fünfzehnten eine PDA durchgeführt wird. Durch die wohlige Wärme des Wassers und die halbaufrechte Haltung der werdenden Mutter entspannt sich der Beckenboden und der Muttermund öffnet sich leichter – dadurch kommt das Baby schneller zur Welt.
„Bei der ersten Geburt lernen viele Schwangere die entspannende Wirkung des warmen Wassers kennen, wenn sie für die Eröffnungsphase in die Wanne gehen und ihr Kind danach an Land bekommen“, erklärt der Frauenarzt Dr. Wolfram Alberti von der Paracelsus-Klinik in München, in der mittlerweile 10 bis 15 Prozent der Geburten im Wasser stattfinden. „Wenn sie die zweite Geburt dann ganz im Wasser erleben, sind die meisten vollkommen von der sanften Methode überzeugt.“
Bei korrekter und konsequenter Überwachung von Mutter und Kind ist die Wassergeburt eine sichere Entbindungsmethode. Allerdings ist sie trotz der postitiven Eigenschaften nicht für alle Gebärenden geeignet. Ausnahmen, in denen von einer Wassergeburt abgeraten wird, sind Frühgeburten, Mehrlingsschwangerschaften oder eine Beckenendlage des Babys im Mutterleib.
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